Wie das Ministerium für Innovation und Technologie (ITM) am Dienstag mitteilte, hat sich Ungarn seit dem letzten Jahr im Global Innovation Index, der die Innovationsleistung von 132 Volkswirtschaften misst, um einen einzigen Platz verbessert.

Ungeachtet der Coronavirus-Pandemie gehöre Ungarn zu den zehn europäischen Ländern, die sich in der Rangliste der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO), die auf rund 80 Indikatoren basiert, verbessert hätten, sagte József Bódis, Staatssekretär für Hochschulbildung, Innovation und Berufsbildung im Ministerium.

Die Schweiz liegt – wie in den vergangenen Jahren – auf dem ersten Platz des Global Innovation Index. Dahinter folgen Schweden, die USA, Großbritannien, Südkorea, die Niederlande, Finnland, Singapur und Dänemark. Der Aufstieg Chinas setzt sich fort: Die Volksrepublik rückte von Platz 14 auf Platz 12 vor. In Bezug auf die Schaffung von Wissen und technologischen Ergebnissen lag Ungarn insgesamt auf Platz 20.

Der jährlich von der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) in Zusammenarbeit mit der französischen Business School INSEAD und der Cornell University in New York publizierte Global Innovation Index zur weltweiten Innovationskraft basiert auf 80 Indikatoren. Diese reichen von traditionellen Kriterien wie Ausgaben für Forschung und Entwicklung, internationalen Patent- und Markenanmeldungen bis hin zu neueren Indikatoren wie der Entwicklung von Apps für Mobiltelefone und Exporten von Hightech-Produkten. Der GII wurde zum 13. Mal erhoben.

Neben Ungarn (34. Platz) haben sich Frankreich (11.), Island (17.), Estland (21.), Österreich (18.), Bulgarien (35.), die Slowakei (37.), Litauen (39.), Russland (45.) und Weißrussland (62.) verbessert.

Bódis sagte, dass die ungarischen Universitäten auch in verschiedenen Hochschulrankings aufsteigen würden und dass das WIPO-Ergebnis generell zeige, dass die ungarische Innovationspolitik auf dem richtigen Weg sei.

Quelle:  https://ungarnheute.hu

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