Den Neustart der ungarischen Wirtschaft unterstützt die Regierung mit der Steuerpolitik. Der neue Gesetzesentwurf, welcher bald dem Parlament vorgelegt wird, wird diesem Zweck dienen – kündigte Finanzminister Mihály Varga auf seiner Social-Media-Seite am Dienstag an.

Der Minister hob im Video hervor: Der Sozialbeitrag wird auf 15 Prozent gesenkt und der Beitrag zur Berufsausbildung wird – unter Beibehaltung der Vergünstigungen – in die Steuer eingebaut. Das Ausmaß der Steuern, welche die Arbeit belasten, wird sich dadurch um 2 Prozent verringern, sowie auch das ganze Steuersystem weiter vereinfacht wird. Infolge der Veränderungen werden jährlich ca. 250 Milliarden Forint bei den Unternehmen bleiben.

Auch die Pauschalbesteuerung wird ab nächstem Jahr einfacher und billiger sein: Diese Steuerform kann bis zur zehnfachen, für Einzelhändler bis zur fünfzigfachen Höhe des jährlichen Minimallohns gewählt werden – sagte Varga. Er fügte hinzu: Die Einzelunternehmen müssen dadurch keine Einkommensteuer bis zur Hälfte des Minimallohns zahlen, die Betroffenen können noch dazu auch die Möglichkeit der Steuerbegünstigung für Familien in Anspruch nehmen. Die Maßnahme wird laut dem Minister 70 Tausend Unternehmen begünstigen.

Damit die positive Auswirkung der Nebenkosten-Senkung beibehalten werden kann, können die Energieversorger ihre Verluste in den kommenden 5 Steuerjahren von ihrem Vorsteuergewinn abziehen – fügte der Minister hinzu.

Quelle:  https://ungarnheute.hu

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